… und am Ende stehen wir vor einem Anfang. Wir schauen noch zurück, was war, wie weit wir gekommen sind. Klopfen uns anerkennend auf die Schulter und versorgen vielleicht auch noch Wunden. Wunden, die länger für ihre Heilung brauchen, als unser bisheriger Weg war.

Doch es zieht uns nach vorn.
Denn die Sonne des neuen Morgens ist aufgegangen.

Sie ruft uns, ihr entgegenzugehen – und sie möchte uns einfach nicht von hinten sehen. Sie beleuchtet unseren neuen Anfang und den Weg, der vor uns liegt.

Das Licht ist da.

Auch wenn wir wieder durch Abschnitte gehen werden, die schattig sind – das Licht ist da. Wie bei einer Baumallee mit einem dichten Laubdach. Durch den Wind bewegen sich die Blätter und das Licht kommt immer wieder hindurch, in den schönsten Farben. Auch können wir dort mal Pause machen vom vielen Licht auf unserem neuen Weg. Denn es muss verdaut werden, während wir auf der Erde unsere Wege gehen.

Und am Ende werden wir wieder vor einem Anfang stehen …

 

Euch allen ein schönes 2026!
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Text und Bild: © Melanie Ackermann
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