Wenn das Herz den Verstand erreicht, dann erkennt er,
dass es keinen Grund zur Eile gibt.

Er macht die Fenster weit auf
und kann das Meer sehen.
Und er kann mehr sehen.
Die Sonne, den Mond und die Sterne.

Er erkennt die Kostbarkeit dieses Lebens
und der Schöpfungen.

Dieses Leben gleicht einem kurzen Besuch
im Vergleich zu dem, was wirklich ist.

Wozu die Mühen?
Wozu das Rennen?
Wozu Ärger?
Wem hilft das?

Ein grandioses Spiel,
das es gilt, zu durchschauen.

Und – wieder zu vertrauen.

 

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Text und Bild: © Melanie Ackermann
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