haute cuisine

Meine Ernährungsreise begann eines Morgens vor einigen Jahren, als ich mit dem inneren Satz aufwachte: “Ab heute esse ich kein Fleisch mehr”. Das erste Reiseziel war also “Vegetarialand”, die nächste Etappe das vegane Gebiet, es folgte das Rohkostland und noch einige Andere. Davon erzähle ich einmal an anderer Stelle mehr. Von diesen Reisen habe ich neben Erfahrungen und Erkenntnissen auch viel Kreativität mitgebracht. Einiges davon möchte ich hier mit euch teilen.

 

Was es mit all dem Grün auf sich hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag:

“Mach doch mal Grün!”

 

 

 

 

 

Wenn der Winter länger dauert, oder der Frühling sich erstmal nass und stürmisch zeigt, dann sei dieses wärmende Dessert empfohlen. Es streichelt von innen und lässt die innere Sonne erstrahlen. Denn in den Aprikosen steckt geballte Sonnenkraft, sowie ordentlich Kalium, Eisen, Vitamin A und noch einige wichtige Nährstoffe mehr.


Das Rezept bekam ich von Ulrike Barth (Verdesana) zugeflüstert, und das Dessert ist einfach ein Gaumenschmaus. Meine kleine Abwandlung ist, dass ich noch etwas Banane zugebe, um etwas mehr Masse zu haben. Vielleicht geht das auch mit noch einer Orange mehr.

 

 

 

 

Zutaten für 2 Portionen:
12 getrocknete, ungeschwefelte Aprikosen
2 Saft-oder Blutorangen (oder 1 normale Orange)
2 EL Mandelmus
1/2 große Banane oder 1 kleine
Etwas Muskatnuss, 1/2 TL Zimt

Die Aprikosen in dem Saft der einen Orange mind. 3 h einweichen (evtl. 3-4 EL Wasser dazu). Dann zusammen mit allen anderen Zutaten (inkl. der anderen Orange, geschält) in einen Mixer und cremig mixen. Am Besten kühlen und dann genießen.

 

 

 

Hier ein Rezept für eine wärmende leckere Wintersuppe.
Je nach Geschmack können Gewürze und Kräuter weg gelassen
oder 
ersetzt werden.
Sie kann so genossen werden,
oder für eine deftigere Variante mit kross gebratenem Räuchertofu.
Für besondere Anlässe noch ein Tipp:
etwas Trüffelöl drüber träufeln – köstlich.

 


Cremige Schwarzwurzel-Kartoffelsuppe, vegan

Zutaten für einen Topf voll:
-4-5 Stangen Schwarzwurzeln
-4-5 mittelgroße Kartoffeln
-3 Selleriestangen
-1 Möhre
-etwas getrockneten Beifuß, ca. 1 TL bis 1 EL (nach Geschmack)
-1 EL Mandelmus (optional, geht auch ohne, oder mit Sojasahne o.ä.)
-1 mittlere Zwiebel, oder zwei Schalotten
-1 Knoblauchzehe
-(optional) 1 Stückchen Ingwer 
-1 TL Gemüsebrühe
-1 EL Rosmarin
-etwas Kümmel oder Kreuzkümmel und Kurkuma
-Kokos oder Olivenöl
-Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
-ca. 1 Liter Wasser (ich nehme gefiltertes)

Optional als Topping:
-angebratene geräucherte Tofustücke, Sojajoghurt, Trüffelöl, gehackte Petersilie

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Schwarzwurzelstangen am Besten in das Abwaschbecken geben, mit kaltem Wasser bedecken und mit einem Spargelschäler schälen, dann in Stücke schneiden. Die Knoblauchzehe klein schneiden. Die Zwiebel klein schneiden und im Suppentopf im Öl andünsten, dann das Gemüse, sowie den Knoblauch dazu und kurz mit anschwitzen, dabei umrühren.
Dann das Wasser in den Topf gießen, so ca. ein Liter, das Wasser sollte das Gemüse einen cm höher gut bedecken.
Das Mandelmus und alle Gewürze mit hinein in den Top geben. Salz und Pfeffer etwas vorsichtiger, lieber noch nachwürzen.
Den Deckel schließen, wenn das Ganze kocht, dann den Deckel leicht öffnen und die Suppe solange bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis das Gemüse weich ist.
Dann die Suppe mit einem Stabmixer oder in einem Hochleistungsmixer pürieren. Wieder in den Topf gießen, die Suppe noch einmal aufkochen und abschmecken. Evtl. nachwürzen.

 

 

 

 


Grünkohl habe ich schon als Kind geliebt. Dass er auch roh gut schmeckt,
ist eine tolle Entdeckung für mich. Mit den selbst gesammelten frischen Walnüssen
als Topping ist dieser Salat nicht nur nahrhaft, sondern auch köstlich. 
Mit Reis, Wildreis, Hirse oder Buchweizen ist er ein sättigendes, veganes Hauptgericht.
Alle Elemente dieses Gerichtes sind sehr variabel.

Bon appétit.

 

 

 


Grünkohl-Salat mit Reis und Mandel-Ingwer Dressing – für ca. 2 Portionen:

Zutaten für den Grünkohl-Salat:
-Grünkohl, Spinat, Salat nach Wunsch, Möhren, rote Beete, 1 Birne oder ein Apfel oder einen halben Granatapfel, Walnüsse, optional und nach Geschmack Tomaten, Sellerie, Sprossen
(für zwei Personen mache ich eine große Schüssel voll)

Für die Beilage:
-nach Geschmack 1 Tasse/2 Handvoll Reis, Wildreis, Hirse, Buchweizen o.ä. kochen
(der Buchweizen schmeckt gesalzen mit etwas Knoblauch und Kurkuma gekocht sehr lecker)

Für das Mandel-Ingwer-Dressing:
-2 EL Mandelmus
-3-4 EL Olivenöl
-Saft von einer halben Zitrone
-1 getrocknete Tomate (Vorsicht mit dem Salz, da die Tomate schon sehr salzig ist)
-1 Scheibe frischen Ingwer, ein kleines Stückchen Zwiebel und/oder Knoblauch
-1 Dattel
-Salz, Pfeffer, Kurkuma
-frischen Koriander oder frische Petersilie
-optional etwas Wasser, falls zu dick
Alle Dressingzutaten im Blender o.ä. cremig mixen. Es können auch Zutaten weg gelassen werden oder ersetzt, wenn ihr nicht alles da habt. Wichtig ist am Ende ja nur, dass es schmeckt.

Zuerst das Dressing zubereiten. Dann den Grünkohl waschen, den Stengel entfernen und die Blätter etwas kleiner oder in Streifen schneiden. Den Grünkohl in die Salatschüssel geben und die Hälfte des Dressings einmassieren. Dann die Beilage kochen. Alle anderen Zutaten schneiden und über den Salat geben, zum Schluss die Walnüsse und das restliche Dressing. Alles gut durchmischen und ein paar Minuten durchziehen lassen. Dann schmecken lassen.

 

 

 

 

Dieses Rezept ist eine Abwandlung
von Anthony Williams “Potato and Herb Salad”.
Seine Rezepte sind einfach, gesund,
lecker und inspirieren mich.

Guten Appetit mit diesem Augenschmaus.

 

 

 


Kürbis-Spinat Salat – für ca. 2 Portionen:

1 Hokkaido Kürbis, in mundgerechte Stücke geschnitten
eine Zitrone (Saft)
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
2-3 Knoblauchzehen (nach Geschmack), klein gehackt
1 Gurke, mittelgroß, oder eine halbe, gewürfelt
2 Stangen Sellerie, klein gewürfelt
Kräuter nach Wahl (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Rosmarin, Salbei, Thymian, Minze, Koriander, Löwenzahn, Wegerich, etc.)
frische Spinatblätter, ca. 200 -300 Gramm
reife Cocktailtomaten, ca. 250 Gramm
Hanfsamen
optional Sprossen 

Den Kürbis mit Schale in Stücke schneiden, gar kochen und abkühlen lassen, dann in eine Salatschüssel tun. Gurke, Sellerie, Spinatblätter und Tomaten vorbereiten und mit in die Schüssel geben. In einer kleineren extra Schüssel den frischen Zitronensaft tun, das Olivenöl, den Knoblauch, Salz, Pfeffer, sowie die klein geschnittenen Kräuter (optional Sprossen). Alles gut vermengen und über den Salat geben, vorsichtig vermischen und mind. eine halbe Stunde durchziehen lassen. Zum Essen Hanfsamen reichen, oder sie direkt schon in der Salatschüssel untermischen (Menge nach Geschmack).

 

Auf der Suche nach einer lecker-leichten und gesunden Abendnascherei entdeckte ich im Schrank die Maronen. Zugegeben, Maronen sind nicht unbedingt leicht, aber in der Kombination mit der Orange schon. Vor allem sind sie reich an guten Inhaltsstoffen (u.a. Kalium, Calcium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Magnesium), haben weniger Fett als Nüsse und stärken die Nerven. Dieses Dessert macht einfach rundum zufrieden.

Für 2-3 Portionen:
1 Dose Kokosmilch (evtl. nicht alles von dem Kokoswasser)
ca. 7-9 Datteln, nach Geschmack
1 große oder 2 kleine Orangen (auch Blut-oder Saftorangen sind lecker), geschält
1 Packung Maronen (die Eingeschweißten, aus dem Bioladen)
Zimt, Vanille, optional etwas geriebene Tonkabohne

Die Zubereitung ist einfach. Alle Zutaten im Hochleistungsmixer, Blender o.ä. cremig mixen, in Gläser oder Schälchen füllen und ca. eine halbe Stunde im Gefrierschrank fest werden lassen. Im Kühlschrank geht es auch, dauert nur dann 2-3 h. Wer es noch leichter und weniger fest mag, kann auch noch eine Orange mehr mit rein tun.

 

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Helle Konfekt Bällchen

Hier kommt ein weiteres Rezept für gesundes Naschen. Dieses Konfekt ist Gluten-frei und Zucker-frei. Vegan wird es, wenn ihr statt dem Honig ein anderes Süßungsmittel verwendet, z.B. Ahornsirup oder Kokosblütensirup.

 -2 (nicht so volle) EL Cashewmus
-echte gemahlene Vanille
-2 (nicht so volle) EL Kokosöl
-1 EL Honig
-1 TL Rosenwasser
-gemahlene Erdmandeln
-1 Prise Salz

Das Kokosöl langsam erwärmen, so dass es flüssig, aber nicht zu warm wird. Dann vom Herd nehmen und den Honig einrühren.
Das Cashewmus in eine Schüssel geben, die Gewürze, das Rosenwasser und das Kokos-Honig-Gemisch dazu geben und mit einer Gabel schön vermischen.
Dann soviel gemahlene Erdmandeln dazu geben, bis es eine Masse wird, aus denen Kugeln geformt werden können.
Kugeln formen (Größe nach Geschmack, ich mache Pralinengröße, also nicht zu groß), und auf einen Teller in den Kühlschrank stellen.
Nochmal den Kühlschrank aufmachen und Eine probieren ;-).
Nach ein paar Stunden sind sie fest, und können zur Aufbewahrung (z.B. in ein Schraubglas) getan werden.
Wer es eiliger hat, kann sie statt in den Kühlschrank, auch für ca. 15 Min. in den Gefrierschrank stellen.

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Dunkle Konfekt Bällchen

Auch die dunklen Konfekt Bällchen sind Glutenfrei und Zuckerfrei. Vegan werden sie, wenn ihr statt dem Honig ein anderes Süßungsmittel verwendet, z.B. Ahornsirup oder Kokosblütensirup. Sie sind, genau wie die hellen Konfekt Bällchen, nach der “Guck-in-den-Schrank-Methode” entstanden. Der Carob kann, je nach Geschmack, auch mit Kakao (z.B. Rohkakao) ersetzt werden. 

-2 (nicht so volle) EL Mandelmus
-echte gemahlene Vanille
-2 (nicht so volle) EL Kokosöl
-1 EL Honig
-1 TL Zimt
-ca. 3 EL Carobpulver
-gemahlene Erdmandeln

Das Kokosöl langsam erwärmen. Wenn es flüssig geworden ist, vom Herd nehmen und den Honig einrühren.
Das Mandelmus in eine Schüssel geben, die Gewürze und das Kokos-Honig Gemisch dazu geben und mit einer Gabel schön vermischen. Dann soviel gemahlene Erdmandel dazu geben, bis es eine Masse wird, aus denen Kugeln geformt werden können.
Kugeln formen (Größe nach Geschmack, ich mache so Pralinengröße, also nicht zu groß).
Dann die Kugeln in den Kühlschrank stellen. Nochmal den Kühlschrank aufmachen und eine probieren ;-).
Nach ein paar Stunden sind sie fester und können zur Aufbewahrung z.B. in ein Schraubglas in den Kühlschrank getan werden. Dabei am besten noch einmal eine probieren ;-). Die Konsistenz ist durch das Carobpulver am ersten Tag etwas trocken und speziell, was aber Geschmackssache ist. Ab dem zweiten Tag ist alles gut durchgezogen und geschmeidiger.

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